Mario Wiegel

...Älterwerden dürfen

 
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Presse 2011

Eine Brücke zur Verwaltung

Erster Seniorenbeirat der Stadt Vellmar hat die Arbeit aufgenommen - Referate und Hausbesuche geplant

Eine Brücke zur Verwaltung

20.12.11|HNA

Vellmar. Auf dem Vormarsch sind in Vellmar die Senioren. Die einzige Altersgruppe, die von 2007 bis 2011 zugelegt hat, sind die über 60-Jährigen. Sie machen heute schon 5838 Menschen (rund 31 Prozent) der Gesamtbevölkerung von rund 19 000 Einwohnern aus. Zum Vergleich: 2007 waren es 27,4, im Jahr 2000 erst 23 Prozent. Seit Neuestem gibt es für alle Senioren auch einen zentralen Ansprechpartner: Der erste Vellmarer Seniorenbeirat hat seine Arbeit aufgenommen.

„Wir hoffen auf viele Anregungen aus der Bevölkerung." Vorsitzende Evi Guder

 

Die Grünen greifen an

Rathaus und Parkdeck in Vellmar: Bürgerinitiative soll neue Gutachter aussuchen

15.12.11|HNA

Vellmar. Die Vellmarer Grünen positionieren sich für die anstehenden Gespräche zur Rathaussanierung und den Neubau des Parkdecks. Diese sind mit Bürgermeister Dirk Stochla (SPD), den Fraktionsspitzen von SPD, CDU, Grünen und einem Mitglied der FDP auf Donnerstag, 22. Dezember, terminiert.

Zukunftsmusik: Über die Zukunft des Rathauses wird schon im Vorfeld der interfraktionellen Gespräche hitzig diskutiert. Die Grünen fordern mehr Bürgerbeteiligung.

Und für diesen Tag kommen die Grünen mit handfesten Forderungen.

 

Neustart für Sanierungsfälle in Vellmar

Neustart für Sanierungsfälle in Vellmar

HNA|Ahne, Espe, Fulda

Vellmar. Zurück auf null - so lautet in Vellmar die Devise, nachdem am Sonntag ein Bürgerentscheid erfolgreich gewesen ist, mit dem die Sanierung des Rathauses und der Neubau des Parkdecks über einen auswärtigen Investor gekippt wurde.

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© Wewetzer

Problemkind Rathaus: Zur Gestaltung der Fassade gibt es verschiedene Varianten.

Jetzt muss neu nachgedacht werden über Wege, wie und in welcher Größenordnung diese beiden Projekte umgesetzt werden können. Bürgermeister Dirk Stochla (SPD) wird dazu in den nächsten Tagen die Fraktionsvorsitzenden aller Parteien zu Gesprächen einladen. Das Ziel sei, eine gemeinsame Linie zu finden.

Die wahrscheinlichste Variante ist jetzt, dass die Stadt Vellmar konventionell saniert und neu baut. Das heißt: Die Stadt nimmt die notwendigen Kommunalkredite auf und schreibt die Arbeiten für Rathaus und Parkdeck aus. Die Stadtverordnetenversammlung muss zuvor entscheiden, in welchem finanziellen Rahmen sich das Ganze abspielt.

 

Eine kleine Sensation

Eine kleine Sensation ist es schon: Die Bürgerinitiative um Politiker aus Grünen, CDU und FDP hat den Beschluss zu Rathaussanierung und Parkdeckneubau in Vellmar gekippt.

Sonntag entschied sie den Bürgerentscheid für sich. Damit darf die Stadt Vellmar diese zwei Projekte nicht mit einem auswärtigen Investor umsetzen.

Eine bittere Pille für die SPD um Bürgermeister Dirk Stochla, die in der Stadtverordnetenversammlung bislang mit absoluter Mehrheit ihre Politik durchgesetzt hat.

Stefan Wewetzer über den Ausgang des BürgerentscheidsViele Vellmarer Bürger scheint in Zeiten der Schuldenkrise die im Beschluss auf 25 Jahre festgelegte Belastung von jährlich 900.000 Euro geschreckt zu haben. Denn neben Rathaus und Parkdeck hat die Stadt noch zwei asbestverseuchte Bürgerhäuser am Bein, die ebenfalls aufwendig saniert werden müssen.

Aber auch das ist ein Ergebnis des Bürgerentscheids: Die Opposition ist jetzt in der Pflicht, an einer neuen, tragfähigen Lösung mitzuarbeiten.

 

Bürgerentscheid gegen Rathaussanierung

Vellmar: Bürgerentscheid gegen Rathaussanierung hat Erfolg

HNA|27.11.2011

Vellmar. Der Bürgerentscheid gegen die geplante Sanierung des Vellmarer Rathauses und den Neubau des Parkdecks über einen auswärtigen Projektentwickler hatte Erfolg. Der Bürgerinitiative um Kommunalpolitiker der Grünen, von CDU und FDP gelang es, mit 4073 Ja-Stimmen die notwendigen 3679 Stimmen deutlich zu übertreffen. Die Wahlbeteiligung lag bei 38,9 Prozent.

Damit wird ein entsprecheneder Beschluss der Vellmarer Stadtverordneten vom Juni dieses Jahres aufgehoben. Der sah vor, die Sanierung des Rathauses und den Neubau des Parkdecks über einen auswärtigen Projektentwickler vorzunehmen.

Der hätte die zwei Objekte für veranschlagte Kosten von 12,8 Millionen Euro auf eigene Rechnung hergerichtet und sie danach für die Zeit von 25 Jahren an die Stadt Vellmar für 900.000 Euro pro Jahr vermietet. Nach dem Erfolg der Bürgerinitiative muss sich die Stadt Vellmar jetzt nach anderen Finanzierungsmöglichkeiten umschauen. Denkbar wäre der konventionelle Weg, die Sanierung und den Neubau über eigene Kredite zu realisieren.

Wahlberechtigt waren 14.726 Bürger. Auf dem Stimmzettel lautete die Frage zum Bürgerentscheid: „Befürworten Sie es, den von der Stadtverordnetenversammlung am 6. Juni 2011 gefassten Beschluss, mit Hilfe eines erbbaurechtlichen Mietmodells mit einer Projektgesellschaft das Rathaus zu sanieren und das Parkdeck neu zu bauen, aufzuheben?".

Beide Seiten - die Stadt Vellmar und die Bürgerinitiative - warben seit Wochen intensiv für ihre Argumente. Die Stadt hatte eine farbige Info-Broschüre in einer Auflage von 10.000 Exemplaren drucken lassen, in der die verschiedenen Sanierungs- und Neubauvarianten detailliert erläutert wurden. Die SPD Vellmar war mit 8000, die Bürgerinitiative sogar mit 10.000 Flyern dabei. Mittwochs und samstags waren SPD und BI mit Infoständen auf dem Vellmarer Rathausplatz.

Da die Kulturhalle Niedervellmar wegen Asbests gesperrt ist, wurde das Wahllokal in die angrenzende Grundschule verlegt. (rpp/swe)

Stichwort:

Das schreibt der Gesetzgeber vor, damit ein Bürgerentscheid Erfolg hat: Es müssen mindestens 25 Prozent, gemessen an den 14 726 Vellmarer Wahlberechtigten, mit Ja Stimmen. Das heißt: Die Bürgerinitiative braucht 3682 Stimmen. (swe

 

 

HNA-Interview: Dirk Stochla Bürgermeister Vellmars


HNA-Interview: Bürgermeister Dirk Stochla (SPD) über die Zukunft Vellmars und Probleme mit Asbest

„Können nicht alles schultern"

11.11.11|HNA

Vellmar. Der aktuelle Haushalt weist ein Defizit von 2,7 Millionen Euro aus, die Kulturhalle Niedervellmar und das Bürgerhaus Obervellmar bleiben wegen Asbestfasern in der Luft geschlossen und müssen aufwendig saniert werden.

Mit der Sanierung des Rathauses und dem Neubau des Parkdecks hat die Stadt weitere Millionenklötze am Bein - egal welches Finanzierungsmodell letztendlich zum Zuge kommt. Über die möglicherweise düstere Zukunft Vellmars sprachen wir mit Bürgermeister Dirk Stochla (SPD).

 

Altersarmut steigt 2.

Altersarmut steigt bis 2020 dramatisch -  Mangel an Senioren-Wohnungen

HNA, 26.10.11- Kassel

Kassel. Ein Großteil der älteren Menschen in der Stadt Kassel und im Landkreis wird über einen Wohnungswechsel nachdenken müssen: Viele Rentner werden sich ihre Wohnungen nicht mehr leisten können.

Zu dem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Pestel-Instituts in Hannover. Diese prognostiziert eine stark zunehmende Altersarmut. Demnach werden im Jahr 2020 etwa 3800 Rentner in der Stadt und 1900 im Kreis Kassel auf die staatliche Grundsicherung angewiesen sein. Ihre Zahl würde damit in diesem Jahrzehnt dramatisch steigen: um rund 100 Prozent.

 

Altersarmut wird dramatisch steigen

Pestel-Institut: Altersarmut wird dramatisch steigen

Kreis droht Mangel an Senioren-Wohnungen

HNA, 26.10.11- Wolfhagen

Kreis Kassel. Ein Großteil der älteren Menschen im Landkreis Kassel wird über einen Wohnungswechsel nachdenken müssen: Viele Rentner werden sich ihre Wohnungen nicht mehr leisten können. Zu dem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Pestel-Instituts in Hannover. Diese prognostiziert eine erheblich zunehmende Altersarmut. Demnach werden im Jahr 2020 etwa 1 900 Rentner im Kreis Kassel auf die staatliche Grundsicherung angewiesen sein. Ihre Zahl würde damit in diesem Jahrzehnt dramatisch steigen - um nahezu 110 Prozent.

„Das soziale Netz wird die meisten 55- bis 65-Jährigen, die heute von Hartz IV leben, im Rentenalter auffangen müssen. Wir werden im Landkreis Kassel einen deutlichen Anstieg der Altersarmut erleben", sagt Matthias Günther vom Pestel-Institut. Immer mehr Menschen mit gebrochenen Erwerbsbiografien gingen in Rente. Phasen von Arbeitslosigkeit, Niedriglöhne und dauerhaft geringfügige Beschäftigungen seien für sinkende Rentenbezüge bei Neurentnern verantwortlich. Ebenso eine nur geringe oder keine Altersvorsorge bei vielen Selbstständigen.

 

Alterspyramide in Vellmar

Ü 60 sind auf dem Vormarsch

Vellmar. Ende Oktober wird in Vellmar das Seniorenpflegeheim Mühlenhof mit 144 Betten eröffnet. Und die Chancen stehen gut, dass sich der Betreiber mittelfristig über mangelnde Auslastung nicht beklagen muss.

Denn ein Blick auf die Alterspyramide in Vellmar zeigt, dass die Gruppe der Senioren, die über 60 Jahre alt sind, rapide ansteigt, während alle anderen Altersgruppen schrumpfen.

In den Jahren von 1993 bis 2011 kletterte der Anteil der Ü-60-Generation von 19,1 auf 31 Prozent und liegt jetzt in Vellmar bei 5838 Menschen. Einbußen erlitten dagegen die Gruppen der 15- bis 24-Jährigen und die der 25- bis 39-Jährigen - gerade diejenigen Jahrgänge, die eine Familie gründen und Häuser bauen. (swe)

Ein ausführlicher Bericht über diese Entwicklung aus der gedruckten Ausgabe der HNA hier.


 

VON MEDIEN UND IHREN MÖGLICHKEITEN

Diakonieverein Kassel-Kirchditmold

EINLADUNG

 

Zum öffentlichen Vortrag mit dem Thema

„VON MEDIEN UND IHREN MÖGLICHKEITEN"

REFERENT: MARIO WIEGEL

Montag, 24. Oktober 2011, 18.00 Uhr

Ev. Gemeindehaus Kirchditmold,  Schanzenstraße 1A

Schon einmal haben wir von Diakon Wiegel einen Vortrag gehört. Beim Thema „Wie viel Medien braucht der Mensch?" brachte er den Zuhörern wichtige Informationen nahe und gab Auskunft über mancherlei Fragen, die während der Aussprache gestellt wurden.

Deshalb haben wir den Referenten gebeten, die Thematik erneut aufzugreifen und sie ein Stück weit zu vertiefen. Dabei soll es weder um Ablehnung noch um ein Hochjubeln der Neuen Medien gehen, sondern vor allem um unsere Einstellung ihnen gegenüber. Wie weit sind wir bereit, die mit ihnen gegebenen Chancen wahrzunehmen und wie weit auch eventuelle Gefahren zu riskieren? Kurz: Es geht um unsere - durchaus auch kritische - Kompetenz in der Beurteilung und der Handhabung von Medien und deren Möglichkeiten. Nur so können wir einen eigenen Standpunkt einnehmen.

 

 

Neue Computerarbeitskreise für Senioren

HNA, 24.08.2011

Ab September bietet die Evangelische Kirchengemeinde Wolfsanger neue Computerarbeitskreise für Senioren ab 55 Jahren an.

Los geht es am Dienstag, 6. September. Die Teilnehmergebühr beträgt 40 Euro. Sechs Personen können pro ehrenamtlich geleitetem Arbeitskreis teilnehmen. In der Regel gibt es acht Treffen, die im Computerraum im Karl-Bachmann-Haus, Wolfsangerstraße 124, stattfinden.

     

Ausbildung zum GRIPS-Trainer

Ausbildung zum GRIPS-Trainer

Kassel, 31. Mai 2011

Zu einem neuen Ausbildungsgang als GRIPS-Trainer laden Stadt Kassel und Seniorenreferat der Evangelischen Kirche ein.

Seit Beginn des Projektes GRIPS - kompetent im Alter im Frühjahr 2008 sind in zahlreichen Stadtteilen GRIPS-Gruppen entstanden, in denen ältere Bürger gemeinsam Gedächtnis, Beweglichkeit und Koordination trainieren.

 

Mit Grips bin ich schneller

„Mit Grips bin ich schneller" Projekt Selbstständig im Alter bietet Senioren gezielte Übungen für Körper und Geist

VON SABINE OSCHMANN KASSEL.

Zitrone, Bittermandel, Lavendel? Oder doch eher Mandelblüte? Intensiv schnuppern die Frauen an dem Fläschchen, das reihum geht, inhalieren mit geschlossenen Augen den Duft und wedeln sich dann mit einem „puuh" die Nase frei, ehe gleich der nächste Duft kommt. Gar nicht so einfach, Gerüche sicher zu bestimmen, stellen die Seniorinnen fest und diskutieren lebhaft miteinander. Den Klassiker Tosca erkennen viele auf Anhieb, die Latschenkiefer beschreiben sie als „irgendwas Medizinisches". Die Düfte „erschnuppern" die Frauen zwischen 65 und 89 Jahren im Rahmen eines Gedächtnistraining- Kurses im Aschrottheim. In den vorhergehenden Sitzungen ging es um Fühlen, Schmecken, Sehen, berichtet Birgit Lühmann. Als gerontopsychiatrische, das heißt in Altersmedizin geschulte Fachkraft ist sie im Aschrottheim tätig. Dort und in der Altenbegegnungsstätte der Friedenskirche leitet sie zusammen mit Katja-Maria Grotthaus, gelernte medizinischtechnisch Assistentin, das Grips-Gedächtnistraining. Lühmann und Grotthaus sind außerdem angehende Trainerinnen im Senioren-Projekt Sima (Selbstständigkeit im Alter). Wie die munteren Frauen alle Sinne schärfen, körperlich und geistig beweglich bleiben, Altersbeschwerden ausgleichen, Freude am Leben haben trotz nachlassender Kräfte und Fähigkeiten, das wollen die Sima-Trainerinnen in ihren Grips-Kursen vermitteln. „Wichtig ist anzuerkennen, dass man älter wird und manche Beschwerden auftreten", erklärt Grotthaus. „Und dem sollte man sich ganz früh stellen", betont Grips-Teilnehmerin Ingeborg Richter (70). Sie will, wie auch Brigitta Siebert-Horvath und Margarete Creuzfeld (81), das Gedächtnis trainieren. „Seitdem ich hier mit den anderen Grips mache, bin ich schneller", erzählt Lieselotte Walper (71) augenzwinkernd. Neben dem Gedächtnistraining gehören vielfältige Bewegungsübungen und Wissenstraining zum Kurs. Dabei geht es entspannt und heiter zu. Und einig sind sich die Seniorinnen darin, dass Frauen viel mehr tun, um im Alter fit zu bleiben. Der nächste Kurstermin steht noch nicht fest. Informationen gibt Tel. 93 76 40

 

HINTERGRUND Projekt der Stadt und des evangelischen Stadtkirchenkreises

„Grips - kompetent im Alter" ist ein gemeinsames Projekt des Referats für Altenarbeit der Stadt Kassel und des Seniorenkreises des evangelischen Stadtkirchenkreises Kassel. Es bietet Hilfen für ältere Menschen vor allem für den Bereich Gesundheit. Gedächtnis, Beweglichkeit und Alltagskompetenz pflegen die Sima-Trainerwie Katja-Maria Grotthaus und Birgit Lühmann. Sima -Trainer stärken die Bedürfnisse von älteren Menschen mit dem Ziel, ihre Selbstständigkeit zu fördern und Demenz (Altersverwirrtheit) zu verhindern. Das Sima-Konzept wurde an der Universität Nürnberg- Erlangen entwickelt und ist das erste wissenschaftlich langfristig begleitete Trainingsprogramm für Senioren. In Kassel sind derzeit 64SimATrainer ehrenamtlich im Einsatz, (pom)


 

GRIPS - Angebot für afghanische Seniorinnen

Oberzwehrenmagazin 2/2010

von Farida Haidari und Leyla Scharifi

GRIPS - Angebot für afghanische Seniorinnen

Das Ziel, diese Fähigkeiten bis ins hohe Alter hinein zu fördern, setzt sich das neue Angebot im Frauentreff Brückenhof. Immer am Dienstagnachmittag wird mit einer Gruppe älterer afghanischer Frauen versucht, mit verschiedenen Übungen diese Fähigkeiten und Fertigkeiten im Rahmen der individuellen Möglichkeiten so lange wie möglich zu erhalten und zu verbessern. Ein bekanntes Sprichwort sagt: „Wer rastet, der rostet". Gerade im Alter können Bewegung und Aktivität dazu beitragen, die Lebensqualität zu erhalten oder auch zu steigern. Afghanische Übersetzung.

 


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